Navigation

zum Inhalt springen

Alte Schriften für die Nachwelt erhalten

Auf der Suche nach der eigenen Geschichte wurden in der Gemeinde Ehra-Lessien alte Aufzeichnungen wie z.B. Rezesse oder Schulchroniken, zurückreichend bis Anfang 1800, zusammengetragen.

Viel Spaß beim schmökern in den alten Aufzeichnungen hatten alle, doch nicht jeder konnte noch lesen was da stand! In Syterlin und altdeutscher Schrift sind die Bücher verfasst. Da die Unterlagen katalogisiert und auf Datenträger gespeichert werden sollen, müssen nun die Aufzeichnungen ins Hochdeutsche übertragen werden. Im letzten Jahr waren Gerda Zimmermann (83 Jahre alt) und Florian Ascherfeld schon ganz fleißig. Da die Schriften auf DinA3 hochkopiert sind, kann Gerda Zimmermann die Schrift gut erkennen und liest laut vor, damit Florian Ascherfeld alles ins Notebook eingeben kann. Auch in diesem Jahr werden sie sich wieder in die Texte vertiefen. „Das macht richtig Spaß zu lesen, was vor ca. 150 Jahren für den Schulleiter wichtig war,“ erklärt Gerda Zimmermann. Da mussten z.B. im Winter die Kinder Holz und Kohle mitbringen, damit der Klassenraum beheizt werden konnte. „Und etwas Neues, über ihre eigenen Vorfahren hat sie durch das Lesen auch erfahren,“ freut sie sich.

Die Gemeinde würde sich aber auch über weitere freiwillige Senioren freuen, da noch mindestens 10 Schriften vorhanden sind. Alle Unterlagen sind schon abkopiert und können im Gemeindebüro abgefordert werden. „Durch diese Aktion“, erklärt Bürgermeisterin Jenny Reissig, „können wir weitere Zeitdokumente der Nachwelt erhalten!“ Wer Interesse hat hier zu helfen, kann sich im Gemeindebüro zu den gewohnten Zeiten melden.

chronik.jpg


2010-03-16

zurück