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Gemeinde gratuliert Scoccimarro zur Bronzemedaille

Hier die Berichterstatttung, wie sie es zur Bronzemedaille schaffte: 

Am Sonntag, den 19. April 2015  trat Giovanna Scoccimarro in St. Petersburg bei ihrem ersten Judo Junior European Cup an. Bisher kämpfte Sie in diesem Jahr bereits in Belgien und in Bad Blankenburg bei internationalen Turnieren. Doch der European Cup ist eine offizielle, von EJU (European Judo Union),ausgetragene Reihe von Turnieren in ganz Europa. Außerdem ist er gleich zu Beginn einer der Top-Besetzten Europa-Cups im Judo verrückten Russland, in dem selbst der Staatspräsident Wladimir Putin den schwarzen Gürtel in dieser Sportart inne hat.

 

So traf Giovanna im 70kg Limit im ersten Kampf auch gleich auf die Russin Niurguiana Nikiforova. "Besonders der erste Kampf in einem Turnier ist sehr wichtig, er kann einen gleich Auftrieb geben, oder auch gleich zum Aus führen", weiß Giovanna. Giovanna dominierte den Kampf, doch die Russin kämpfte stark mit. Doch Giovanna konnte einen O-goshi ansetzen und ihre Kontrahentin mit Yuko, einer kleinen Wertung, werfen und brachte den Vorsprung über die Zeit.

Im zweiten Kampf wartete nun die Japanerin Kyoka Hataishi, die in ihrem ersten Kampf die Niederländerin Natascha Ausma besiegte, gegen die Giovanna bei ihrem letzten Turnier in Bad Blankenburg noch unglücklich verlor. Doch Giovanna schöpfte durch ihren Auftaktsieg weitere Kraft und dominierte auch diesen Kampf, gegen ihre Gegnerin aus dem Land, wo Judo erfunden wurde und Judo ein Volkssport ist. Nach nicht einmal der Hälfte der Kampfzeit setzte Giovanna einen O-soto-gari an, mit dem sie ihre Gegnerin mit Ippon warf, was der Sieg und der Halbfinaleinzug wartete.

Nun kam es zum Kampf gegen Aleksandra Samardzic aus Bosnien-Herzegowina. Ihre Gegnerin attackierte, wie bereits so häufig Gegnerinnen von Giovanna in diesem Jahr, Giovannas rechte Hand. Dadurch konnte Giovanna nicht ihren optimalen Griff erhalten. So wirkte sie passiv und bekam zwei Bestrafungen. Nun musste sie diesem Rückstand hinterherlaufen. Dies nutzte Samardzic aus und warf Giovanna mit einem O-soto-gari auf Wazari. Diesen Rückstand konnte Giovanna nun nicht mehr aufholen.

Dies bedeutete, dass sie nun im Kampf um Platz drei auf Ekaterina Tokareva traf. Gegen sie kämpfte Giovanna das letzte Mal im EM Finale der U18 im letzten Jahr in Athen. Dort gewann sie, genau wie dieses Mal auch. Etwas nach der Hälfte der Kampfzeit bekam Giovanna einen Shido, lag gegen der Lokalmatadorin zurück. Neun Sekunden nach der Strafe setzte Giovanna einen O-goshi an und warf Ippon, was die Bronzemedaille und riesen Freude bedeutete. Giovanna konnte diesen Sieg im Jubileiny-Sportskomplex bejubeln, der u.a. als Eishalle dient. "Genau das habe ich auch gemerkt. Wir sind quasi über das Eis gegangen zur Judomatte. Dort lag nur ein vom Eis nasser Teppich. Abends habe ich auch gemerkt, dass ich etwas Halsschmerzen habe.", berichtet Giovanna. Diese Erkältung kann Giovanna jedoch im anschließenden Trainingslager in St. Petersburg ausschwitzen. "Ich will auch daran arbeiten, meine rechte Hand besser durchzusetzen, damit ich im Halbfinale t das nächste Mal etwas besser da stehe."

Der nächste Europacup ist Anfang Mai in der litauischen Hauptstadt Kaunas.

 


2015-04-23

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